Konzern im Überblick


Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Jungheinrich beschäftigte zum 31. Dezember 2004 9.008 Mitarbeiter - 225 Mitarbeiter weniger als ein Jahr zuvor, bedingt durch die Produktionsverlagerungen aus Frankreich und Großbritannien nach Deutschland. Neue Vertriebsmitarbeiter kamen durch den Auf- und Ausbau eigener Vertriebsgesellschaften hinzu. 72 Prozent der Mitarbeiter waren im Vertrieb beschäftigt, davon rund 3.000 als mobile Kundendiensttechniker.


Internationalisierung

Die internationale Aufstellung von Jungheinrich prägt die tägliche Arbeit und die Ausbildung immer stärker. Im Rahmen des Programms "Going Global" wirken Jungheinrich-Mitarbeiter an internationalen Projekten mit. Die kaufmännischen Auszubildenden nutzten 2004 die Gelegenheit, im Ausland wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Die internationalen Ausbildungsmodule laufen über etwa drei Monate. Die beteiligten Auszubildenden waren in Spanien, Italien, Norwegen, Österreich und den Niederlanden tätig.

Im Spätsommer 2004 hat eine neue, internationale Gruppe von Trainees die Ausbildung in den Bereichen Vertrieb, Technik und Finanzen aufgenommen. Trainees aus den internationalen Vertriebsgesellschaften werden regelmäßig zur Fortbildung in die Hamburger Konzernzentrale entsandt.

Mit zahlreichen Informationsständen auf Hochschulmessen präsentiert sich das Unternehmen gegenüber dem akademischen Nachwuchs. Daraus resultierend wurden mehr als 100 Praktikanten und Diplomanden in Produktion, Vertrieb und Verwaltung eingesetzt.

Die Gründung der Dr. Friedrich Jungheinrich- Stiftung Mitte 2004 ermöglicht weiteres Engagement in der Nachwuchsförderung, zum Beispiel durch die Vergabe von Stipendien und die gezielte Förderung von Forschungsprojekten.

Dialogorientierte Unternehmenskultur

Alle leitenden Angestellten und Führungskräfte wurden von der Personalabteilung auf die Durchführung von Jahresdialogen vorbereitet. Sie dienen der Festigung einer dialogund feedbackorientierten Unternehmenskultur und sollen die Zusammenarbeit und das Verständnis zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten weiter verbessern. Begonnen wurde mit den Dialogen im zweiten Halbjahr 2004 in der Konzernzentrale, im Werk Norderstedt und in den deutschen Vertriebszentren.

Das jährliche Führungsfeedback haben die leitenden Angestellten in der Verwaltung und Produktion bereits zum zweiten Mal durchgeführt. Darin bekommen die Vorgesetzten von ihren Mitarbeitern anonymisiert Rückmeldung über ihr Führungsverhalten und können daraus Verbesserungspotenziale ableiten. Die Einführung für weitere Mitarbeiter mit Führungsaufgaben begann im Frühjahr 2005.


Begleitete Organisationsentwicklung

Im Werk Norderstedt wurde eine Pilotlinie zur Überprüfung der Umstellung der Fertigungsprozesse in Betrieb genommen. In der Anlaufphase moderieren Personalentwickler regelmäßige Treffen aller Beteiligten, um Verbesserungen zu diskutieren und einzuleiten. Ziel ist die aktive Beteiligung der Mitarbeiter am Aufbau und an der Umsetzung neuer Produktionsmethoden. Des Weiteren wird so eine breite Akzeptanzbasis für die Neuausrichtung der Montagelinien geschaffen. Erste Erfahrungen wurden von den Beteiligten sehr positiv bewertet.

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